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Ledward Barracks

In den 1930er Jahren wurde nördlich der Niederwerrner Straße eine Wehrmachtskaserne errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das ca. 26 ha große Areal von den US-Streitkräften übernommen und in Ledward Barracks umbenannt.

Ledward 210Mit dem Kauf des Areals durch die Stadt am 26.02.2015 ging die 80-jährige militärische Nutzung der ehemaligen Panzerkaserne zu Ende.

Am 21.04.2015 wurde der Zeitplan für die Wandlung der Kaserne hin zu einem Hochschul-Campus externer Linkbekanntgegeben. Noch in 2015 wurde hierzu ein Städtebaulicher Wettbewerbexterner Link gestartet, Anfang 2016 wählte ein Preisgericht den Siegerentwurf aus.


Der Ostteil ist fast komplett an den Freistaat Bayern weiterverkauft. Hier entsteht unter der Leitung des Staatlichen Bauamts Schweinfurt seit Oktober 2017 der so genannte i-Campus der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Weitere Hochschulgebäude und hochschulnahe Ausgründungen (i-factory) sollen in den kommenden Jahren folgen.

In der Endausbaustufe sollen hier bis zu 3.000 internationale Studenten zweisprachig studieren. In diesem Zusammenhang wurden seit Anfang 2017 alle Gebäude im Ostteil der ehemaligen Kaserne abgerissen, mit Ausnahme des Gebäudes 214, welches die FH weiternutzen wird.

Ledward Barracks_abgerissene Gebäude_11_201
Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken

Das Studentenwerk Würzburg hatte bereits im Jahr 2015 das Mannschaftsgebäude 207, welches direkt am Haupttor Niederwerrner Straße liegt,  von der Stadt erworben und damit den ersten Schritt auf dem Weg  zum i-Campus gemacht. Seit 2016 sind dort über 30 Appartements an Studenten vermietet.

Ab Sommer 2019 wird die Carusallee neu gebaut, die ab 2020 als grünes Band den Theodor-Fischer-Platz im Osten mit dem Stadion im Westen verknüpfen wird.
Parallel dazu laufen die städtebaulichen Planungen für einen möglichen zukünftigen Standort der Stadthalle in Ledward-West sowie für die Landesgartenschau 2026.

Skizze Carusallee

 

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Die Umgestaltung der Ledward Barracks wird mit 4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus gefördert. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung von 13.07.2016.
Hierexterner Link gelangen Sie direkt zur externen Konversionsseite Ledward Barracks.

In den am südwestlichen Rand der Ledward Barracks gelegenen Gebäuden wurde 2015 eine Aufnahmeeinrichtung (AE) für Flüchtlinge geschaffen. Die dafür ertüchtigten Gebäude wurden für fünf Jahre an den Freistaat Bayern vermietet. Betreiber der AE ist die Regierung von Unterfranken.
Die AE wird von August 2018 bis Mai 2019 vorübergehend in ein ANKER-Zentrum umgewandelt. Bei gleichbleibender Größe wird dafür ihre maximale Aufnahmekapazität reduziert. Im Juni 2019 wird das ANKER-Zentrum dann in die ehemaligen Conn Barracks (Landkreis Schweinfurt) verlegt. Im Gegenzug wird der bisher von der AE genutzte Teilbereich der ehem. Ledward Barracks vorzeitig und vollständig für städtische Planungen frei.

Näheres erfahren Sie hier.
Zentralgebäude Ledward

 


Hier gelangen Sie zu einer Bildergalerie, die unbekannte Seiten der Ledward Barracks aufzeigt.
 

 

 

 

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