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Askren Manor inzwischen umbenannt in „Bellevue“

Mit dem Bau der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung Askren Manor wurde in den 1950er Jahren begonnen.

Am westlichen Stadtrand gelegen, erstreckt sie sich über rund 28 ha und bestand aus 34 gleichförmigen dreigeschossigen Wohnzeilen (ca. 700 Wohneinheiten), 13 Doppelhäusern sowie verschiedenen Gemeinbedarfseinrichtungen.

Konversion Bellevue 02_2021_Jürgen FolkIm Frühjahr 2014 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb für Zukunft von Askren Manor ausgelobt.

Im Juli 2014 präsentierte Oberbürgermeister Sebastian Remelé der Öffentlichkeit den Siegerentwurf. Nach der Aufgabe der militärischen Nutzung soll Askren Manor unter dem Schlagwort „Transformation“ in ein neues, nachhaltiges und zukunftsfähiges Stadtquartier weiterentwickelt werden. Ein wesentlicher Teil der bestehenden (Grün-)Strukturen und der naturnahe Charakter sollen dabei erhalten bleiben. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung im März 2018  dem Stadtteil den neuen Namen „Bellevue“ verliehen. „Bellevue“ (schöne Aussicht) bezieht sich auf das nach Norden angrenzende Gebiet, auf dem noch heute die Villa „Bellevue“, einer ehemaligen Farben- und Kugelfabrik zwischen Schweinfurt und Niederwerrn steht.

Im Oktober 2014 hat der Stadtrat beschlossen, dass das Siegerbüro BS+ (jetzt „tobe STADT“, Frankfurt/Main), den städtebaulichen Rahmenplan, für Askren Manor entwerfen soll. Zunächst wurde das Gelände auf Altlasten, Kampfmittel und Gebäudeschadstoffe überprüft. Der Bebauungsplan Nr. W 19 erlangte 2018 Rechtsgültigkeit.

Ende 2016 öffnete die Stadt Schweinfurt die ehemalige Wohnsiedlung Askren Manor für die Bevölkerung. Ein Teil der Wohnblocks und der Doppelhaushälften (ehemalige Offiziershäuser) konnten besichtigt werden. Mitarbeiter der Stadt und Bauträger standen für die zahlreichen Fragen zur Verfügung und erläuterten anhand von Plänen das künftige Erscheinungsbild von Askren Manor. Trotz des starken Regens war das Interesse der Bevölkerung groß.

DHH saniert_Jürgen FolkDie P&P Gruppe, ein bundesweit tätiger Immobilienentwickler aus Fürth, hatte 2017 die ehemaligen Offiziershäuser im Süden des Areals und auch einige Mehrfamilienhäuser parallel zum John-F.-Kennedy-Ring erworben. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage konnten die Doppelhaushälften innerhalb kürzester Zeit vermarktet werden. Binnen eines halben Jahres waren alle Häuser wieder bewohnt. Der Umbau der Mehrfamilienhäuser dauert hingegen noch an. Nach Fertigstellung stehen hier Eigentums- und Mietwohnungen zur Verfügung.

Ein Areal in der Mitte des neuen Wohngebiets wurde an den Schweinfurter Bauträger Bauprojekte Schweinfurt GmbH&Co. OHG verkauft. Es wurden hier unter dem Namen „living@manor“ zunächst 27 Eigentumswohnungen in drei Punkthäusern geschaffen. Weitere Ausbaustufen sind in Planung bzw. bereits im Bau.

Die Stadt Schweinfurt vermarktet ausschließlich Baugrundstücke im landschaftlich attraktiven südwestlichen Bereich. Die ersten Neubauten wurden hier 2019 errichtet.

Zu den Grundstücken finden Sie hier weitere Informationen.

Der zukünftige Quartierseingang am John-F.-Kennedy-Ring wird von der SWG neu gebaut. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Der Rückbau der ersten großen Bestandsgebäude aus US-Zeiten begann im Juli 2017. Mittlerweile sind fast alle Wohnblocks, der US-Supermarkt („Commissary“), die Schule und weitere Kleingebäude abgebrochen. 

Konversion Bellevue 2_Jürgen FolkDas ehemalige, stark zergliederte Schulgebäude entsprach leider nicht den modernen Anforderungen an Übersichtlichkeit, Funktionalität und Barrierefreiheit. Auch in energetischer Hinsicht wäre der Sanierungsaufwand nicht wirtschaftlich gewesen. Am bisherigen Schulstandort wird bis 2024 eine neue Grundschule mit Kindertagesstätte (KiTa) und Doppelsporthalle entstehen.

Auf dem Standort der ehemaligen Commissary wird im Norden der Liegenschaft ein neues Nahversorgungszentrum für Bellevue geschaffen. Nach der Durchführung eines Konzeptvergabeverfahrens im Jahr 2020 durch die Stadt Schweinfurt laufen derzeit die Verhandlungen mit dem Wettbewerbssieger.

Um die Anbindung des neuen Stadtteils an das überörtliche Straßennetz zu verbessern, wurde 2020 im Norden die neue Direktanbindung gebaut. Über die Ampelanlage B 303 / Niederwerrner Straße ist das Quartier nicht nur per Individualverkehr, sondern zukünftig auch mit dem Bus bequem und schnell zu erreichen. 


Miniaturbild: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz
Weitere Bilder: Jürgen Folk

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