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Askren Manor inzwischen umbenannt in „Bellevue“

Mit dem Bau der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung Askren Manor wurde in den 1950er Jahren begonnen.

Askren StrassenzugAm westlichen Stadtrand gelegen, erstreckt sie sich über rund 28 ha und bestand aus 34 gleichförmigen dreigeschossigen Wohnzeilen (ca. 700 Wohneinheiten), 13 Doppelhäusern sowie verschiedenen Gemeinbedarfseinrichtungen.

Im Frühjahr 2014 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb für Zukunft von Askren Manor ausgelobt.
 
Im Juli 2014 präsentierte Oberbürgermeister Sebastian Remelé der Öffentlichkeit den Siegerentwurf. Nach der Aufgabe der militärischen Nutzung soll Askren Manor unter dem Schlagwort „Transformation“ in ein neues, nachhaltiges und zukunftsfähiges Stadtquartier weiter entwickelt werden. Ein wesentlicher Teil der bestehenden (Grün-)Strukturen und der naturnahe Charakter sollen dabei erhalten bleiben. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung im März 2018  dem Stadtteil den neuen Namen „Bellevue“ verliehen. „Bellevue“ (schöne Aussicht) bezieht sich auf das nach Norden angrenzende Gebiet, auf dem noch heute die Villa „Bellevue“, einer ehemaligen Farben- und Kugelfabrik zwischen Schweinfurt und Niederwerrn steht.

Askren DoppelhäuserIm Oktober 2014 hat der Stadtrat beschlossen, dass das Siegerbüro BS+ (jetzt „tobe STADT“, Frankfurt/Main), den städtebaulichen Rahmenplan, für Askren Manor entwerfen soll. Zunächst wurde das Gelände auf Altlasten, Kampfmittel und Gebäudeschadstoffe überprüft. Der Bebauungsplan Nr. W 19 erlangte 2018 Rechtsgültigkeit.

Am Samstag, 05.11.2016 öffnete die Stadt Schweinfurt die ehemalige Wohnsiedlung Askren Manor am Kennedy-Ring für die Bevölkerung. Ein Teil der Wohnblocks und der Doppelhaushälften (ehemalige „Offiziershäuser) konnten besichtigt werden. Mitarbeiter der Stadt und Bauträger standen für die zahlreichen Fragen zur Verfügung und erläuterten anhand von Plänen das künftige Erscheinungsbild von Askren Manor. Trotz des starken Regens war das Interesse in der Bevölkerung groß.

Inzwischen hat die P&P Gruppe, welche die Doppelhaushälften erworben hat,  am 2. und 3. September 2017 eine Vermarktungsveranstaltung für die ehemaligen Offiziershäuser durchgeführt. Neben den Doppelhaushälften saniert P&P noch Mehrfamilienhäuser in 1. und 2. Reihe parallel zum John-F.-Kennedy-Ring, baut diese um und wird sie voraussichtlich  als Eigentums- oder Mietwohnungen anbieten.

Ein  Areal in der Mitte des künftigen Wohngebiets wurde an Schweinfurter Bauträger verkauft. Dort sollen neue Eigentumswohnungen entstehen; die Vermarktung erfolgt über die Sparkasse Schweinfurt.

Die Stadt Schweinfurt vermarktet ausschließlich die insgesamt 32 Baugrundstücke im landschaftlich attraktiven südwestlichen Bereich. Nach Abschluss aller erforderlichen Erschließungsarbeiten kann dort voraussichtlich ab 2019 gebaut werden.

Zu den Grundstücken finden Sie hier weitere Informationen.

Der zukünftige Quartierseingang am Kennedy-Ring wird von der SWG neu gebaut. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Der Rückbau der ersten großen Bestandsgebäude begann im Juli 2017. Mittlerweile (Stand Sommer 2019) sind ca. 80% der Wohnblocks, der US-Supermarkt („Commissary“) und weitere Kleingebäude abgebrochen. 

Auf dem Standort der ehemaligen Commissary, ganz im Norden der Liegenschaft, wird ein Nahversorgungszentrum für Bellevue geschaffen. Die Stadt Schweinfurt prüft derzeit mögliche Vergabeoptionen.

Die noch ausstehenden Rückbaumaßnahmen umfassen vor allem den Schulstandort im Nordwesten. Das ehemalige, stark zergliederte Schulgebäude entsprach leider nicht den modernen Anforderungen an Übersichtlichkeit, Funktionalität und Barrierefreiheit. Auch in energetischer Hinsicht wäre der Sanierungsaufwand nicht wirtschaftlich gewesen. Am bisherigen Schulstandort wird bis 2021 eine neue Grundschule mit Kindertagesstätte (KiTa) und Doppelsporthalle entstehen.

Um die Anbindung des neuen Stadtteils an das überörtliche Straßennetz zu verbessern, wird ab 2020 die neue Nordanbindung gebaut. Über die Ampelanlage B 303 / Niederwerrner Straße wird man zukünftig direkt in das Wohngebiet einfahren können.

Das Gebiet Bellevue ist wegen den Abbrucharbeiten aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich.

Miniaturbild: NLB Hajo Dietz

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