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Freistaat erweitert Asylbewerber-Aufnahmeeinrichtung

29.07.2015

Städtebauliche Entwicklungsmöglichkeit gewährleistet.

Der Schweinfurter Stadtrat hat gestern der Anfrage des Freistaats Bayern zugestimmt, die Asylbewerber-Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt zu erweitern.

Die Stadt stellt der Regierung von Unterfranken das Gebäude 208 als drittes Unterkunftsgebäude in der Ledward-Kaserne zur Verfügung. So kann die Unterbringungskapazität um 280 auf 820 reguläre Plätze erhöht werden. Hintergrund ist der anhaltend wachsende Flüchtlingsstrom nach Bayern.

Zwei Unterkunftsgebäude der Ledward-Kaserne vermietet die Stadt bislang an den Freistaat. Das dritte Gebäude wird nun in den auf fünf Jahre befristeten Mietvertrag mit einbezogen.

Die Stadt Schweinfurt sieht einerseits ihre humanitäre Verpflichtung, bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation zu helfen. Schweinfurt zeigt sich solidarisch, die Stadt achtet aber auch bewusst darauf, dass die kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten in der Ledward-Kaserneexterner Link nicht beeinträchtigt werden.

Über 23 der 26 Hektar kann die Stadt frei verfügen. Hier treibt sie aktuell schon die Erweiterung der Hochschule und die Errichtung von Studentenwohnungen voran. Die Befristung des Mietvertrags sichert der Stadt, spätestens nach Ablauf der Verlängerungsoption, auch die Verfügungsmöglichkeit über die kleine Teilfläche, wo der Freistaat derzeit Asylbewerber beherbergt.

Die bisherigen Erfahrungen der Stadt Schweinfurt mit den in der Ledward-Kaserne untergebrachten Flüchtlingen sind positiv. Probleme oder Kriminalität sind – anders als gelegentlich aus dem rechten Spektrum kolportiert – in Schweinfurt nicht erkennbar.

Gleichzeitig ist die Stadt aber auch der Auffassung, dass die Verfahrensdauer für Asylanträge wesentlich verkürzt werden muss. Es gibt Asylbewerber aus ganz klar sicheren Herkunftsländern, zum Beispiel am Balkan, die sich monatelang in Deutschland aufhalten, bevor ihr Antrag abgelehnt wird. Hier muss der Bund für schnellere Abschiebung sorgen, um die Aufnahmeeinrichtungen zu entlasten. Nur so hat auch die Bevölkerung auf Dauer Verständnis für Flüchtlinge, die wirklich in ihrer Heimat verfolgt werden und Schutz brauchen.

zuletzt geändert: 29.07.2015

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