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OB Remelé und Landrat Töpper intervenieren bei Kanzlerin Merkel und Innenminister de Maizière

Flüchtlingsunterbringung in der Region Schweinfurt muss leistbar bleiben
Gemeinsame Mitteilung des Landratsamtes und der Stadt Schweinfurt

Mit einer gemeinsamen Intervention in Sachen Flüchtlingsunterbringung haben sich Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper am Freitag an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière gewandt.

Beide erhielten ein Schreiben, in dem Töpper und Remelé die Bundesregierung dazu auffordern, die Region Schweinfurt bei der bundesweiten Flüchtlingsverteilung nicht zu überlasten.

„Die Region Schweinfurt wäre überfordert, wenn wir weiter Tausende von Flüchtlingen hier aufnehmen müssten. Insbesondere die Ausweitung der Flüchtlingsunterbringung im Stadtgebiet wäre nicht tragbar", so der Tenor. Wenn überhaupt, dürfte maximal in den Conn Barracks eine weitere Unterkunft entstehen. Dort stehe mehr Platz zur Verfügung, zudem seien dort die städtebaulichen Entwicklungspläne noch nicht so weit fortgeschritten, wie bei Askren Manor.

Gesetzt den Fall, dass von Seiten der Bundesregierung in der Region Schweinfurt eine Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge geschaffen wird, fordern OB und Landrat in dem Schreiben an die Kanzlerin und den Innenminister, „dass Bund und auch Freistaat personell, organisatorisch und finanzielle Ressourcen bereitstellen".

Unterstützt werden Töpper und Remelé von der Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber und Staatssekretär Gerhard Eck, mit denen beide gemeinsam in ständigem Austausch stehen.

Die Bundesregierung hatte die Kommunen seit Montag mit der unangekündigten Erkundung der Konversionsliegenschaften Conn Barracks (Landkreis Schweinfurt) sowie Askren Manor (Stadtgebiet Schweinfurt) zur Unterbringung von Asylbewerbern überrascht. Bundesweit sucht der Bund Unterbringungsmöglichkeiten für je bis zu 5.000 Flüchtlinge, auch die beiden ehemaligen US-Areale in der Region Schweinfurt werden auf ihre Tauglichkeit geprüft.

„Die Beanspruchung des Landkreises und der Stadt Schweinfurt muss sich weiter in einem erträglichen Ausmaß bewegen“, so OB Sebastian Remelé. „Der Bund muss die Kommunen in seine Pläne für seine Unterkünfte mit einbeziehen, um eine für die Bevölkerung vor Ort akzeptable Lösung zu finden.“

„Außerdem fordern wir“, so Landrat Töpper, „dass im Fall der Einrichtung einer Großunterkunft des Bundes in der Region Schweinfurt keine weiteren Notunterkünfte mehr entstehen sowie belegte Notunterkünfte freigegeben werden. Wir brauchen die Turnhallen und Schulen im Landkreis dringend für ihren bestimmungsgemäßen Zweck. Eine Dauerbelegung mit Flüchtlingen ist den Bürgern nicht vermittelbar.“

Im Landkreis Schweinfurt sind im Rahmen von Gemeinschaftsunterkünften, Notfallunterkünften sowie dezentralen Unterkünften bereits derzeit rund 1100 Flüchtlinge untergebracht. In der Aufnahmeeinrichtung an der Niederwerrner Straße im Stadtgebiet (Ledward Kaserne) halten sich ab dem Wochenende rund 1600 Flüchtlinge auf.

zuletzt geändert: 01.02.2016

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