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Übersicht über die aktuellen Corona-Regeln in der Stadt Schweinfurt

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Regelungen.
Aktueller Stand:  Krankenhaus-Ampel steht auf "Grün" und Inzidenzwert der Stadt Schweinfurt liegt über 35.


Krankenhaus-Ampel anstatt 7-Tage-Inzidenz 
• Die 7-Tage-Inzidenz als bestimmendes Kriterium für Beschränkungen oder Lockerungen gibt es nicht mehr. Ausnahme: Die Anwendung der in zahlreichen Bereichen maßgebende 3G-Regel greift erst ab einer regionalen 7-Tage-Inzidenz von 35.
• An die Stelle der 7-Tage-Inzidenz ist die Krankenhaus-Ampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems getreten. 
Stufe Grün gilt solange die Werte der gelben und roten Phase noch nicht erreicht sind. Hier greifen die allgemeinen Regelungen ohne zusätzliche Verschärfungen.
Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer Corona-Infektion in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Dann erlässt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, wie beispielsweise FFP2-Maskenpflicht, Kontaktbeschränkung, PCR-Testnachweis oder Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen. 
Stufe Rot wird ausgerufen, sobald mehr als 600 Patienten mit einer Corona-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Staatsregierung umgehend weitere Maßnahmen verfügen. 


Breitflächige 3G-Regel sowie freiwillige 2G- und 3G plus-Regel im Innenbereich
• Ab einer regionalen 7-Tage-Inzidenz von über 35 gilt in Innenräumen der 3G-Grundsatz (Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete).
Die 3G-Regel betrifft (indoor):
- öffentliche und private Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten und die praktische Sportausbildung, Fitnessstudios, den Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, die Gastronomie, das Beherbergungswesen, Hochschulen, Tagungen, Kongresse, Bibliotheken und Archive, außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung, zoologische und botanische Gärten, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, den touristischen Bahn- und Reisebusverkehr;
- Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.
• In Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig, auf Messen, Volksfesten und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt die 3G-Regel zudem auch im Freien.
• Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, medizinische, therapeutische oder pflegerische Dienstleistungen, öffentlicher Personennah- und -fernverkehr,  Schülerbeförderung, Prüfungen, Wahllokale und Eintragungsräume, Gottesdienste (hier besteht ein Wahlrecht), Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes sowie Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.
•  Nicht geimpfte und nicht genesene Personen müssen einen Testnachweis in Form 
- eines PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
- eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
- eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
vorlegen.
•  Getesteten Personen stehen gleich:
- Kinder bis zum sechsten Geburtstag;
- Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen (gilt grundsätzlich auch in den Ferien); 
- noch nicht eingeschulte Kinder.
3G plus-Regel
In Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben sowie vergleichbaren Freizeiteinrichtungen gilt inzidenzunabhänigig das 3G plus-Modell, d.h. dass nicht geimpfte und nicht genesene Personen einen negativen PCR-Test vorweisen müssen (ein Schnelltest ist nicht gültig).
Freiwillige Anwendung der 2G- oder 3G plus-Regel
Anbieter, Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen, zu denen Zugangsbeschränkungen (3G-Regel – siehe o.g. Aufzählung) bestehen, können freiwillig vorsehen, dass sie den Zugang (außerhalb einer zum Betrieb oder Durchführung nötigen beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit) ausschließlich Personen gestatten, die geimpft bzw. genesen sind (freiwilliges 2G) oder die über einen negativen PCR-Test verfügen (freiwilliges 3G plus). 
In diesem Fall ist: 
•  gegenüber Gästen, Besuchern oder Nutzern deutlich erkennbar auf diese Zugangsbeschränkung hinzuweisen, 
•  durch wirksame Zugangskontrolle samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson sicherzustellen, dass Zugang nur für geimpfte oder genesene Personen besteht, und 
•  die Absicht entsprechender Zugangsbeschränkung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab anzuzeigen. 
Sind die Voraussetzungen erfüllt, entfallen die Maskenpflicht und die Personenobergrenzen. 
Beschäftigte mit Kundenkontakt
Ab 19. Oktober müssen in allen Bereichen von 3G / 3G plus / 2G auch die Betreiber, Beschäftigten und Ehrenamtlichen mit Kundenkontakt die dort jeweils geltenden Impf-, Genesenen- oder Testvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen einen entsprechenden Testnachweis jedoch lediglich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche vorlegen.


Maskenpflicht: Medizinische Maske als neuer Standard
• Die FFP2-Maskenpflicht ist aufgehoben. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard.
• Maskenpflicht ("OP-Maske") gilt in Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem. 
•  Ausnahmen:
- innerhalb privater Räumlichkeiten,
- am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören (findet keine Anwendung auf Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung)
- für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,
- bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,
- für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist,
- überall dort, wo die 3G plus- oder 2G-Regel Anwendung findet.
• Unter freiem Himmel besteht vorbehaltlich speziellerer Regelung Maskenpflicht nur in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.


Kontaktdatenerfassung
Ab 15. Oktober entfällt die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung in zahlreichen Lebensbereichen. In der Gastronomie und bei vielen kulturellen Veranstaltungen müssen keine persönlichen Daten mehr angegeben werden. Dies betriff u.a. Kino- oder Restaurantbesuche.
In Bereichen "mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)" bleibt die Vorgabe zur Erfassung der Kontaktdaten weiterhin bestehen. Dazu zählen:
•  alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern - sowohl in geschlossenen Gebäuden als auch unter freiem Himmel
•  Clubs, Diskotheken, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen
•  gastronomische Angebote mit Tanzmusik
•  körpernahe Dienstleistungen
•  Gemeinschaftsunterkünfte (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen) 


Handel, Dienstleistungen & Freizeiteinrichtungen
•  In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen sind die quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen aufgehoben. 
•  Seit 1. Oktober dürfen Clubs und Diskotheken wieder öffnen. Dabei gilt die 3G plus-Regel mit der Maßgabe, dass ein negativer Testnachweis nur durch PCR-Test erbracht werden kann. Dies gilt auch für die Betreiber und Beschäftigten mit Kundenkontakt, die sich mindestens zweimal wöchentlich PCR-testen lassen müssen. Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen ist wie branchenüblich zulässig. Die Maskenpflicht entfällt. 
• Unter den für Clubs und Diskotheken geltenden Bedingungen können ab dem 1. Oktober auch Bordellbetriebe und vergleichbare Einrichtungen wieder öffnen.
• Seit 6. Oktober dürfen Anbieter, Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen, zu denen Zugangsbeschränkungen bestehen, freiwillig vorsehen, dass sie den Zugang ausschließlich Personen gestatten, die geimpft bzw. genesen sind (freiwilliges 2G) oder die über einen negativen PCR-Test verfügen (freiwilliges 3G plus). Hier kommt es dann zu Erleichterungen, wie dem Wegfall der Maskenpflicht und der Personenobergrenzen.


Gastronomie & Beherbergung
• In der Gastronomie gibt es keine coronabedingte Sperrstunde (1:00 Uhr) mehr. 
• In der Gastronomie ist Tanz und Musik unter den Bedingungen von 3G plus zulässig. In Schankwirtschaften ist eine Bedienung an der Theke oder am Tresen wieder zulässig.
• Im Bereich der Beherbergung genügt es, wenn im Rahmen der 3G-Regel ein negativer Corona-Test bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt wird. 


Größere Veranstaltungen
•  Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen sind aufgehoben.
•  Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:  
- Es dürfen gleichzeitig höchstens 25.000 Personen zugelassen werden.
- In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten darf die Besucherkapazität bis einschließlich 5.000 Personen zu 100% der Kapazität sowie für den 5.000 Personen überschreitenden Teil zu höchstens 50% der weiteren Kapazität genutzt werden.
- Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.
- Bei Großveranstaltungen entfallen die Maskenpflicht und die Personenobergrenzen bzw. Kapazitätsbeschränkungen, wenn die 2G- oder 3G plus-Regel angewandt wird. 
•  Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:
- Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
- Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
- Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.
- Bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen entfällt das Alkoholverbot, wenn die 2G- oder 3G plus-Regel angewandt wird.
•  Das bisherige Verbot von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten entfällt. Volksfeste können unter Beachtung der inzidenzunabhängigen 3G-Regel und der sonstigen allgemein geltenden
Maßnahmen (Gastronomie im Bierzelt etc.) wieder stattfinden.


Messen
Die tägliche Besucherobergrenze liegt bei 50.000 Personen. Wenn die 2G- oder 3G plus-Regel angewandt wird, entfällt die Personenobergrenze.


Gottesdienste
Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.


Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes
• Unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden.
• In geschlossenen Räumen, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, gibt es keine Personenobergrenze; andernfalls bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.


Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser
In diesen Einrichtungen gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig, ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler (in den Ferien) und noch nicht eingeschulte Kinder. 


Schule
• Präsenzunterricht findet inzidenzunabhängig statt. 
• Die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen oder schulischen Ferienkursen in Präsenz sowie an der Mittags- und Notbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen oder in der Schule unter Aufsicht einen über die Schule zur Verfügung gestellten und dort zu verwendenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.
• Zur Entlastung des Unterrichtsbetriebs und mit Blick auf die regelmäßigen Testungen entfällt ab dem 4. Oktober die Maskenpflicht im Unterricht, sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung, und zwar auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Sitznachbarn nicht eingehalten wird.


Kinderbetreuungseinrichtungen
Der Normalbetrieb kann durch regelmäße, zwei Mal wöchentliche, Tests gewährleistet werden.


Alkoholverbot in der Innenstadt 
Der Bereich, für den das ganztägige Alkoholverbot gilt, wird durch folgende öffentliche Straßen bzw. Grünanlagen begrenzt, wobei diese jeweils noch zum Innenstadtbereich zählen: Gutermann-Promenade bis zur Hahnenhügelbrücke (inkl. Grünflächen bis zum Mainufer), Landwehrstraße, Georg-Schäfer-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Niederwerrner Straße, Am Obertor, Fehrstraße, Am Oberen Marienbach, Paul-Rummert-Ring, Karl-Georg-Krug-Promenade, Am Zollhof, Am Unteren Marienbach.


Diese Übersicht fasst die aus unserer Sicht wichtigsten Regelungen zusammen. Rechtsverbindlich ist die 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der jeweils gültigen Fassung auf www.gesetze-bayern.deexterner Link sowie die Allgemeinverfügung der Stadt Schweinfurt auf www.schweinfurt.de.

Das Corona-Geschehen ist weiterhin sehr dynamisch. Wir bemühen uns um größtmögliche Aktualität, diese Übersicht erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Weiterführende Informationen zu den aktuellen Regelungen im Freistaat Bayern stellt Ihnen das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integrationexterner Link zur Verfügung.


Stand: 19. Oktober 2021

Kontakt
Stadt Schweinfurt
Markt 1
97421 Schweinfurt
Tel: +49 (9721)51-0
Fax: +49 (9721)51-266
E-Mail: buergerservice@schweinfurt.de

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