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Marktplatz - Rathaus im Hintergrund (Foto: Andreas Hub)Fahrradfahren am Main (Foto: Andreas Hub)Chateaudun Park (Foto: Andreas Hub)25_leben2

Dancefloor Destruction Crew auf der Mainbühne

Eine Brise bietet Abkühlung von der Hitze des Tages, das Wasser des Mains schimmert in der untergehenden Sonne. Die Mainbühne schaukelt sanft auf der Bugwelle der vorziehenden Boote. Rund 250 Gäste versammeln sich vor der spektakulären Kulisse, um einen einzigartigen Abend beim Empfang des Oberbürgermeisters Sebastian Remelé für die Dancefloor Destruction Crew zu erleben.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé hat für Sonntag, 21. Juli 2013 eingeladen, um die Breakdancer der Schweinfurter Dancefloor Destruction Crew (DDC) zu ehren. Der Einladung gefolgt sind Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel und Kultur, Familien, Freunde und Wegbegleiter der Tänzer sowie unzählige Fans, die sich auch neben der Zuschauertribüne im Gras niederlassen – nicht als Zaungäste, sondern mitten im Geschehen, die Zäune ließ der OB entfernen.Gruppenbild

„Schweinfurt ist stolz auf euch, die Stadt hat neben dem Wälzlager einen neuen Exportschlager – den Breakdance!“ beginnt er seine Begrüßung. Zu Recht, denn schon im Jahr 2007 ertanzten die Breaker ihren ersten Weltmeistertitel. 2012 holten sie ein Triple nach Schweinfurt: drei erste Plätze bei der Deutschen Meisterschaft, der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft. Sie begeisterten nicht nur in Schweinfurt mit ihrer Show „Weg der Elemente“, sondern auch mit „Breakin´ Mozart“ beim Mozartfest in Würzburg. Ministerpräsident Horst Seehofer höchstselbst war derart angetan von der Crew, dass er sie kurzerhand zur Verleihung des Bayerischen Sportpreises nach München einlud.Talkrunde

„Ihr zeigt, dass Schweinfurt mehr auf Lager hat“, lobt Remelé. Dasselbe zeige auch die Stadt mit ihrem Image-Film „Zukunft findet Stadt“, in dem die DDC mit einer spektakulären Einlage vertreten ist. Diesen wolle man den Gästen an diesem lauen Sommerabend vor der einzigartigen Kulisse des Mains nicht vorenthalten.

Die Lichtverhältnisse machen indes einen Strich durch die Rechnung, die untergehende Sonne will nicht so früh hinter den Dächern der Altstadt versinken, wie das Rathaus es geplant hat.gute Stimmung

Eine Talkrunde mit dem Oberbürgermeister und der Dance-Crew wird kurzerhand vorverlegt und so erfahren die Zuschauer nicht nur, wie die DDC zu ihrem Namen kam, sondern auch, wie die Jungs ihre bisherigen Erfolge erlebt haben und wie sie ihre Zukunft sehen.

Die Ursprünge der Truppe liegen im Jahr 1999. Alles begann mit ersten Breakdance-Versuchen im Schweinfurter Jugendhaus. Bald schon aber waren die Tänzer dort nicht mehr allzu gern gesehen, sie zögen mit ihren „Moves“ den Fußboden in Mitleidenschaft.

Der Name „Tanzboden-Zerstörungs-Gruppe“ lag nahe, „klang aber nich‘ so cool“. Die englische Übersetzung „Dancefloor Destruction Crew“ schuf Abhilfe.

Die Breakdancer fanden ihre neue Heimat in der Tanzschule Pelzer, wo sie bis heute nicht nur selbst trainieren, sondern auch über 150 Tanzschüler unterrichten.

Seit den Anfängen im Jugendhaus hat sich viel getan. Nach dem Erfolg im Jahr 2012 mit „Weg der Elemente“ entstand gemeinsam mit dem Dirigenten und Opernregisseur Christoph Hagel die Theatershow „Breakin‘ Mozart“. Die Show wird ab Januar für vier Monate fünfmal pro Woche im Berliner Varieté Wintergarten präsentiert, für Herbst 2014 ist eine Tournee geplant.VIPs

Als Geschenk der Stadt und als künftiges Mannschaftsmaskottchen überreicht der OB der Crew ein spontan „Oscar“ getauftes „DDC-Schwein“. Die vom Schwebheimer Künstler Mirek Bednarsky gestaltete Holzplastik trägt den bei der Truppe beim Auftritt beliebten Nerd-Style – Hochwasserhosen, Hosenträger, Fliege, Hornbrille. Auf dem Rücken abgebildet ist ein breakdancender Stadtadler.

Zum Dank stellen die Tänzer prompt und live ihr Können unter Beweis. Eine fünfminütige Choreographie mit einigen Soloeinlagen genügt, und das Publikum spendet stehende Ovationen.

Die Erholungspause für die Tänzer fällt kurz aus, denn kaum hat Remelé zum Stehempfang mit Bratwurst, Fassbrause und Sekt geladen, stürmen die ersten Fans das Feld, um die ein oder andere Autogrammkarte zu ergattern. So wird das Warten auf den ersehnten Sonnenuntergang zur Kurzweil.

Der zwölfminütige Film der DDC über den Werdegang von der Gründung bis hin zur Teilnahme beim Finale der Fernsehshow „Got to dance“ in diesem Jahr löst erneut Begeisterung aus.Fragestunde

Und schließlich – mit einer Stunde Verspätung und ein Jahr nach seiner Premiere exakt auf der anderen Seite des Mains im Konferenzzentrum beim Bayerischen Städtetag – kommt auch der Film „Zukunft findet Stadt“ doch noch zur Aufführung, im Mondschein.

 

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