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Kreativwettbewerb des Kulturforums 2020/21

„Schweinfurt – Zukunft findet statt: Deine Stadtvision“

Wie könnten Straßen, Plätze oder das Zusammenleben in Schweinfurt z.B. in 20 Jahren aussehen? In diesem Jahr – nun zum zweiten Mal – veranstaltet das Kulturforum einen Kreativwettbewerb gemeinsam mit den Schweinfurter Schulen. Alle Schüler/innen Schweinfurts waren dazu eingeladen, ihre Vision für das Schweinfurt der Zukunft künstlerisch darzustellen. Auch Bereiche wie Umwelt, Bildung, Kultur, Gesundheit, Vielfalt, Arbeit, Konsum oder Vernetzung und Mobilität durften neu gedacht werden. In der Stadtvision ist alles möglich!1

Die Teilnehmenden waren aufgerufen, möglichst umweltverträgliche Materialien für ihre Kunstwerke zu verwenden, denn auch das Kulturforum setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Darüber hinaus war erlaubt, was gefällt.

Corona zum Trotz haben vier der Schweinfurter Schulen Kunstwerke eingereicht. Diese sind ganz unterschiedlicher Art und beinhalten eine Vielfalt an Zukunftsvisionen. 

Die Ausstellung in der Oberen Straße 13 zeigt neben den Kunstwerken auch einen ersten Entwurf für das neue Kulturforum. Dieses wird genau an dieser Stelle entstehen und ist somit ebenfalls eine Zukunftsvision für die Stadt. 

Wir präsentieren: SCHWEINFURT – deine Stadtvision!

Foto: André Zielenkewitz


Projekt 1: Individuelle Wünsche und Sehnsüchte für das Schweinfurt der Zukunft
Klasse 12, Wahlpflichtfach Kunst, Friedrich-Fischer-Fachoberschule

"Sehnsuchtsort Stadt" 

Ausgangspunkt für dieses Kunstwerk sind die Vorstellung, die individuellen Wünsche, Sehnsüchte und Ideen vom Leben in der Stadt Schweinfurt.

Das Kunstwerk ist aus individuellen Einzelelementen gestaltet. Jedes Teil ist ein aus einer Schachtel geschaffener Raum, der die persönlichen Vorstellungen der Schüler/innen beinhaltet.

Es gibt keine Absprache, um ein einheitliches Ergebnis zu erhalten. Somit ist jedes Element ein unabhängiger Beitrag zum " Ganzen". 4Um dennoch Ruhe in die Gestaltung zu bekommen, ist die unbespielte Fläche einheitlich gestaltet.

Zur Verwendung kam in erster Linie Material wie Pappe, Papier, Buchseiten, aber auch Seife, zweckentfremdete Haushaltsartikel, Pappmaché, Kleister und Farben. 

Der Fantasie der Teilnehmer/innen ist dabei keine Grenze gesetzt.

Auf kleinen beschrifteten Fahnen-Bannern wird mit einem Wort versucht, einen Wunsch oder wünschenswerte Gegebenheit zu formulieren. Die kleinen Rauminstallationen sind nicht unbedingt erklärlich, sondern fordern die Betrachter zur Auseinandersetzung mit sich selbst auf und lassen Raum für individuelle, nicht vorgegebene Deutung.

Foto: André Zielenkewitz


Projekt 2: Aus alt mach neu – Veränderungen für zukünftige Generationen
Jahrgang 2019, Fachschule für Heilerziehungspflege 

HEP‘19 – „Aus alt mach neu“ 

6Die Schüler/innen der HEP’19 hat sich die Verschönerung ihres Schulgeländes zur Aufgabe gemacht. Im Fokus stand das Thema „Nachhaltigkeit“.

Mithilfe des Einsatzes von Upcycling-Materialien und bereits vorhandener Ressourcen wurden im Sinne von „aus alt mach neu“ verschiedene Kunstwerke wie ein Insektenhotel, ein Futterhäuschen und ein Kronleuchter gefertigt. Die Intention der Schüler/innen war es, eine positive Veränderung für zukünftige Klassen zu schaffen.

Der Fokus liegt hier auf bereits vorhandenen Ressourcen. Ganz im Sinne von „aus alt mach neu“.


Projekt 3: Für Toleranz und einen offenen Dialog im interkulturellen Schweinfurt
Textilklasse 12 + Schüler/innen der Ankereinrichtung, Staatliches Berufsschulzentrum Alfons Goppel

Seit mehreren Jahren sind afrikanische Schüler der Ankereinrichtung Geldersheim ein fester Bestandteil der Schweinfurter Gesellschaft. Doch selten gibt es Berührungspunkte zwischen den Geflüchteten und Gleichaltrigen. Deshalb ist es Ziel des Textilprojektes, die Schüler aus der Ankereinrichtung mit den Schüler/innen aus der staatlichen Berufsschulklasse Textil 12 zu vernetzen. Grundgedanke des Textilprojektes ist es, den größtenteils afrikanischen Schülern der Ankereinrichtung die Herkunft der afrikanischen „Waxprint-Stoffe“ bewusst zu machen und die Schülerinnen der Textilklasse 12 ebenfalls dafür zu sensibilisieren.

Die Technik
„Waxprint-Stoffe“ sind ursprünglich Batikstoffe, bei denen Stoffteile mit Wachs bestrichen werden und dadurch beim Färben keine Farbe annehmen. Nach dem Entfernen des Wachses entsteht ein feines, mit Linien durchzogenes Muster. Diese Technik stammt ursprünglich aus Indonesien und kam über holländische und englische Produzenten in die Kolonien Westafrikas. Heutzutage werden diese Stoffe im Digitaldruck gefertigt. Mit Hilfe der textilgeschichtlichen Einordnung setzen sich die Schüler/innen der Ankereinrichtung mit ihrer kulturellen Identität auseinander. Es entsteht ein neues Selbstbewusstsein für ihre eigene (Textil)Kultur und der Dialog mit deutschen Textilschüler/innen. Die Stoffmuster und Strukturen werden auf alten Bettlaken, Damasttischdecken und Reststoffen, also Upcycling- Materialien umgesetzt.

Video „Stoffe wachsen“externer Link

Die Schülerinnen der TH12 erhielten die Stoffe als Ausgangsmaterial, um daraus eine „afrikanische Haute Couture“ Kollektion zu fertigen. Für sie gibt es folgende Vorgaben: Mit Bezug auf den aktuellen Lehrplan beschäftigten sich die Auszubildenden zunächst mit den Einflüssen der Antike (Ägypter, Germanen, Römer, Griechen) auf unsere heutige Mode. Die zehn Handwerker:innen stellten zunächst Collagen der Zeitepochen zusammen und pickten sich dann jeweils ein markantes Element heraus. 7Dieses Detail wurde bei heutigen Haute-Couture-Kollektionen unter die Lupe genommen und daraufhin in fünf eigenen, modischen Entwürfen aufgegriffen und gezeichnet. Ein Entwurf wurde ausgewählt und von den Schüler/innen genäht. Dabei bekamen sie mindesten 1m² des von den Schülern der ANKER- Einrichtung selbst hergestellten Waxprint-Stoffes zur Verfügung.
Die Modelle spiegeln unseren heutigen, modischen Zeitgeist wider. Sie zeigen Einflüsse der Vergangenheit und sind geprägt von der kulturellen Wirkung der afrikanischen Waxprint-Stoffe.

Corona bedingt fand die Kommunikation größtenteils über Web-Konferenzen statt. Die Stoffe wurden während der Quarantänephasen in der Ankereinrichtung zu Hause gezeichnet und dann in Phasen des Präsenzunterrichts praktisch gefertigt. Aus den Stoffen haben die Schüler/innen der Textilklasse im Distanzunterricht die Modelle genäht. Fotos von Proben und experimentellen Versuchen wurden während des Prozesses immer wieder untereinander ausgetauscht. 

Unserem Ziel, die Vernetzung von Schüler aus der Ankereinrichtung mit den Schülerinnen aus der staatlichen Berufsschulklasse Textil 12, kamen wir so Stück für Stück näher. Ein besonderer Moment war es, als sich die Handwerker/innen endlich wieder im Präsenzunterricht live über einen Video-Call mit den Anker-Schülern austauschen konnten. So präsentieren die Geflüchteten mit großem Stolz ihre Stoffentwürfe und Skizzen, während die Schüler/innen der Textilklasse das passende, fast fertige Kleidungstück in die Kamera zeigten. Eine internationale Vernetzung, wenn auch vorerst nur über Video-Kontakt, ist geglückt.
Tag für Tag wird Schweinfurt internationaler, deswegen bezieht sich unsere „Stadtvision“ auf Toleranz und einen offenen Dialog miteinander. Diesen Dialog wollen wir in unserem interkulturellen Textildesignprojekt versuchen.

Videos von:
Antoniaexterner Link
Elisabethexterner Link
Magdalenaexterner Link
Adetexterner Link
Potanexterner Link
Marthaexterner Link
Hannaexterner Link
Franziskaexterner Link
Birgitexterner Link

Videos und Fotos: Jessica Quednau, BSZ Alfons Goppel


Projekt 4: Mit der Zeitmaschine in unsere Zukunft
Klasse 3 b der Gartenstadt-Grundschule zusammen mit dem ISB, dem Idealverein für Sportkommunikation und Bildung e.V. 

10Die Kinder reisen mit ihrer selbstgebauten Zeitmaschine in die Zukunft nach Schweinfurt – ins Jahr 2041. 

Sie haben sich besonders mit den Themen Infrastruktur, Sport und Freizeit und Bau und Bildung beschäftigt. Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Themen stehen für den ISB (Idealverein für Sportkommunikation und Bildung e.V.), der eng mit der Gartenstadt-Grundschule zusammenarbeitet.

So haben die Schüler/innen ihre Zukunftsvisionen in Hinblick auf das Thema und mit Einbezug von Schweinfurt aufs Papier gebracht und gleichzeitig ein Kunstwerk geschaffen.

 

Foto: André Zielenkewitz


Projekt 5: Das Kulturforum - unsere Vision für Schweinfurt!

Am Ausstellungsort in der Oberen Straße 13 wird innerhalb der nächsten Jahre das neue Kulturforum entstehen. Es vereint das neue Schweinfurter Stadtmuseum mit einem Aktionshaus für Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Wir verbinden Bild Kulturforum BOK + Gärtnerdie Geschichte Schweinfurts mit dem gesellschaftlichen Miteinander von heute für eine gemeinsame Zukunft. 

Die Menschen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie führen die Besucher/innen durch die wichtigsten historischen Epochen: die Reichsstadtzeit und die Industriezeit. Auch die Gegenwart wird immer mit eingebunden – denn sie ist die Geschichte von morgen! 

Unsere Vision ist es, einen Treffpunkt für die Schweinfurter/innen zu schaffen, an dem alle willkommen sind! 

Bild: BOK + Gärtner GmbH, Münster


Projekt 6: Schweinfurt 2030 - Von der Industriestadt zur Innovationsstadt

Schweinfurt 2030 Miniaturbild„Schweinfurt 2030“ – so nennt sich eine Arbeitsgruppe, die auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung im Sommer 2020 gegründet wurde.

In unterschiedlichen Workshops wurden gemeinsam Vorschläge, Visionen und Ideen erarbeitet, wo der Wirtschaftsstandort im Jahr 2030 stehen kann und soll. Inhaltich werden z.B. das friedliche soziale Miteinander, Schulen als lebenswerte Lernorte, neuartige Mobilitätskonzepte sowie ökologische Nachhaltigkeit aufgegriffen, die auch in den Visionen von Schweinfurts Schüler/innen zu finden sind.

Um das entwickelte Zukunftsbild auch Realität werden zu lassen, schlägt die Arbeitsgruppe „Schweinfurt 2030“ vor, einen Zukunftsrat einzurichten. Dieser Rat soll der Verwaltung und dem Stadtrat beratend zur Seite stehen. 

Hier geht’s zum Ergebnis der Arbeitsgruppe „Schweinfurt 2030“.



 

Kontakt
Stadt Schweinfurt
Markt 1
97421 Schweinfurt
Tel: +49 (9721)51-0
Fax: +49 (9721)51-266
E-Mail: buergerservice@schweinfurt.de

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