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FH Neubau AußenaufnahmeSKF Hochhaus SkylineMain River Island Conference and Hotel CenterIndustriegebäude im Gewerbegebiet

SWG feiert Richtfest auf dem zweiten Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften/ Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt

Zum Wintersemester 2011/2012, rechtzeitig zum Studienbeginn des doppelten Abitur-Jahrgangs, wird der zweite Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften/ Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt seinen Betrieb aufnehmen. 720 Studenten können dann in dem neuen Erweiterungsbau am Grünen Markt unterrichtet werden.

Richtfest 2. Campus (6)Die Arbeiten an dem Erweiterungsbau schreiten planmäßig voran, berichtete Geschäftsführer Alexander Förster von der Stadt- und Wohnbau GmbH (SWG), dem Bauherr des Projektes, den Gästen der Richtfestfeier am 20. Oktober. Schon Ende Juni 2011 soll die Baumaßnahme am Standort Grüner Markt abgeschlossen sein, anschließend kann der Innenausbau beginnen und im Herbst der Studienbetrieb zum Wintersemester anlaufen. Sieben Hörsäle bietet das  Haus, das über eine Gesamtfläche von 3850 Quadratmetern verfügt. Darin untergebracht werden der neue Studiengang Logistik sowie der Fachbereich Maschinenbau. Direkt neben dem Neubau entsteht ein Parkplatz mit 100 Stellplätzen. Generalunternehmer für den Bau ist die ARGE Glöckle/Riedel Bau (Schweinfurt).

Richtfest 2. Campus (5)Der Erweiterungsbau der FH Würzburg-Schweinfurt umfasst ein Investitionsvolumen von ca. 7,5 Millionen Euro. Das Vorhaben hat bayernweit Modellcharakter: So ist das Gebäude langfristig an den „Immobilien Freistaat Bayern“, ein Staatsbetrieb des Freistaats Bayern, vermietet. Alexander Förster wie auch Oberbürgermeister Sebastian Remelé, FH-Präsident Prof. Dr. Heribert Weber und Architekt Dr. Peter Ropertz würdigten in ihren Reden zum Richtfest besonders die Verdienste von Oberbürgermeisterin a.D., Gudrun Grieser. Ihr sei es zu verdanken, dass dieser Neubau entstehe, so der einhellige Tenor.

Richtfest 2. Campus (3)Vor Vertretern der Politik, Stadtverwaltung, SWG, beteiligten Firmen, Fachhochschule und von Behörden, darunter der stv. Geschäftsführer der Immobilien Freistaat Bayern, Gerhard Weichselbaumer, nannte der Oberbürgermeister das Projekt eine Wirtschaftsförderung im besten Sinne. „Wir leisten hier nicht nur Hochschulpolitik, sondern auch Wirtschafts- und Standortpolitik“, erklärte er und verwies darauf, dass mit der Maßnahme weitere Ingenieure auch für die regionale Wirtschaft ausgebildet würden. Dem drohenden Fachkräftemangel könne man hierdurch entgegenwirken, so Remelé. Der Oberbürgermeister, der zugleich  SWG-Aufsichtsratsvorsitzender ist, bedankte sich bei der SWG, dass durch deren Mithilfe in Schweinfurt ein städtebaulicher Akzent gesetzt werde und die über lange Jahre hinweg bestehende lückenhafte städtebauliche Situation gelöst werden konnte.

Modell - Foto FHÜber 700 Abiturienten des doppelten Abiturjahrganges 2011 werden zum Studieren Platz in dem multifunktional nutzbaren Gebäude ab dem Wintersemester 2011/2012 finden. Für Alexander Förster steht fest: „Wir schaffen die Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Entwicklung.“ Eine besondere Attraktivität erlangt der Hochschulbau auch deshalb, weil im Eingangsbereich des Erdgeschosses sogenannte „Lerninseln“ zur Kommunikation und zum Studium vorgesehen sind. Das Gebäude ist zusätzlich energetisch optimiert. Der Jahres-Richtfest 2. Campus (1)Primärenergiebedarf, gemessen an den Maßstäben der EnEV 2009, wird um 28 Prozent unterschritten. Beheizt wird es mit Fernwärme vom Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS).

Der SWG-Geschäftsführer bedankte sich ausdrücklich bei den mit eingeladenen Nachbarn für deren Kooperation und auch für deren Geduld während der Bauphase. Der Präsident der FH, Prof. Dr. Heribert Weber, zeigte sich bereits heute erfreut über die modernen und zeitgemäßen Räume. „Das Fassungsvermögen der bestehenden Räumlichkeiten ist mehr als erschöpft, es ist überlastet“, sagte er. An der Zahl der Studierenden machte Weber die Notwendigkeit dar: Im Campus I gab es zu Beginn der FH im Jahr 1971 nur 744 Studenten, Richtfest 2. Campus (4)heute sind es über 2600. Der zweite FH-Campus sei – auch im Hinblick der zu erwartenden, weiter steigenden Studierendenzahlen – dringend nötig, um auch künftig den Standort mit optimal ausgebildeten Ingenieuren versorgen und parallel zu einer Verjüngung der Stadt beitragen zu können.

Im Zuge der Verbesserung der Erschließung des neuen Fachhochschulgeländes wird die Stadt Schweinfurt von der Friedrich-Ebert-Straße her eine neue Linksabbiegespur einrichten, damit der Besucherverkehr flüssig vollzogen werden kann. Im Zuge der Diskussion um den Parkdruck im Quartier hat sich die Stadt entschlossen, an drei Seiten um das Baugrundstück herum öffentliche Stellplätze zu errichten.

(Text: Stefan Pfister, Fotos: Stefan Pfister/SWG)


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