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Bund prüft Liegenschaften in Stadt und Landkreis Schweinfurt

Flüchtlingsunterbringung in Askren Manor oder Conn Barracks

Gemeinsame Pressekonferenz von Stadt und Landkreis

Wegen des nicht abreißenden Flüchtlingszustroms nach Deutschland haben sich die Länder mit der Bitte um Unterstützung an den Bund gewandt. Dieser hat nun die aktive Rolle eingenommen und das Technische Hilfswerk, eine Bundesorganisation im Geschäftsbereich des Bundesinnenministers, beauftragt, zu prüfen, welche Liegenschaften 5000 Flüchtlinge aufnehmen können.

In der Region Schweinfurt kommen dafür aufgrund ihrer Größe das ehemalige US-Areal Askren Manor im Stadtgebiet und die Conn Barracks im Landkreis Schweinfurt in Betracht. Landrat Florian Töpper und Oberbürgermeister Sebastian Remelé haben am Dienstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Öffentlichkeit über die aktuelle Lage formuliert.

„Der enorme Zustrom an Flüchtlingen ist längst nicht mehr nur Sache von Städten und Kommunen, sondern eine nationale Aufgabe. Die Bundesregierung prüft derzeit beide Liegenschaften auf Eignung für die Unterbringung. Stadt und Landkreis sind sich einig, dass wir uns wenn, der Herausforderung stellen werden. Es muss aber auch klar sein, dass dann nur eine der beiden Liegenschaften zum Tragen kommen kann“, so der gemeinsame Tenor von Landrat Töpper und Oberbürgermeister Remelé.

Da die städtebaulichen Planungen der Stadt Schweinfurt für Askren Manor „bereits in die Wege geleitet wurden“, wie Remelé betonte, sind sich Stadt und Landkreis einig, dass nun die Conn Barracks stärker im Fokus stehen werden, wie Landrat und Oberbürgermeister betonten. Zudem sind die Conn Barracks mit rund 200 Hektar wesentlich größer als das Areal der Askren Manor mit 28 Hektar.

In Doppelfunktion als Oberbürgermeister sowie als stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands Conn Barracks war Sebastian Remelé am Montag sofort nach München gereist, als er von den möglichen Plänen der Bundesregierung erfahren hatte. Er ließ sich dort, in Absprache mit dem Landrat und damit stellvertretend für die ganze Region, durch die Bayerische Sozialministerin Emilia Müller über die aktuelle Lage informieren.

„Es stellt sich inzwischen nicht mehr die Frage ob, sondern wo und wie“, so Oberbürgermeister Remelé. Ein Ergebnis wird spätestens in den kommenden Wochen erwartet. Dies geschieht laut Bundesinnenministerium nur in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Land und der betroffenen Kommune.

„Sollte sich der Bund tatsächlich für die Conn Barracks entscheiden, wären Verwaltung und Gesellschaft in der Region in höchstem Maße gefordert. Ich erwarte daher vom Bund und Freistaat eine entsprechende Kompensation sowie zudem eine zeitliche Perspektive, denn natürlich sind auch die Pläne des Landkreises für die Conn Barracks andere als die der Unterbringung von Flüchtlingen“, sagte Landrat Töpper. Zu 99 Prozent liegen die Conn Barracks im Landkreis Schweinfurt auf den Gemarkungen der Gemeinden Niederwerrn und Geldersheim.

Die bisherigen Pläne des Zweckverbands Gewerbegebiet Conn Barracks für eine gewerbliche Nutzung dürften damit nicht behindert werden, die Maßnahmen zur Altlastenerkundung müssen weiter voranschreiten. Zudem beansprucht der Landkreis eine Möglichkeit, die bislang in Gerolzhofen und Werneck in Notunterkünften beherbergten Asylbewerber auf Konversionsgelände unterzubringen und auch weiterhin keine anderweitig genutzten Einrichtungen des Schul- oder Vereinssports in Anspruch nehmen zu müssen.

Als Erfolg wertet es Landrat Töpper, dass das THW insoweit auf die Prüfung von zwei potentiellen Notunterkunftgebäuden verzichtet und auch der so genannte Motorpool, ein vergleichsweise einfach zu erschließendes potentielles Gewerbegebiet auf Niederwerrner Gemarkung nicht in die Untersuchung einbezogen wird.

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Luftbild Askren Manor, Quelle: NLB Hajo Dietz Luftbildfotografie


Luftbild Conn Barracks, Quelle: Luftbild Müller

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Gemeinsame Pressekonferenz von Stadt und Landkreis,
Oberbürgermeister Sebastian Remelé (dritter v.l) und Landrat Florian Töpper dritter v.r.), Quelle: Landratsamt Schweinfurt


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Oberbürgermeister Sebastian Remelé (links) und Landrat Florian Töpper (rechts), Quelle: Landratsamt Schweinfurt

zuletzt geändert: 10.10.2019

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