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Flächen für Reservekraftwerk wieder in den Verkauf - Stadt strebt Ausstieg aus Optionsvertrag an

16.07.2015

Die Stadt will die für ein Gasreservekraftwerk im Maintal reservierten Flächen wieder in den freien Verkauf bringen. Diesem Vorstoß von Oberbürgermeister Sebastian Remelé stimmte der Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am 16. Juli geschlossen zu.

„Es ist mir wichtig, dass die bedeutenden Industrieflächen nicht unnötig lange dem freien Markt vorenthalten sind“, begründet OB Sebastian Remelé seine Initiative. „Nach einem Telefonat mit Energieministerin Ilse Aigner ist die Errichtung eines Reservekraftwerks in Schweinfurt in absehbarer Zeit unwahrscheinlich. Deshalb wollen wir nun aktiv die Reservierung aufheben und die Flächen wieder ansiedlungswilligen Investoren zur Verfügung stellen.“

Im Oktober 2013 hatte der Stadtrat mit breiter Mehrheit beschlossen, im Maintal zur Unterstützung der Energiewende ein Gasreservekraftwerk zu ermöglichen. Der Investor „PQ Energy“ erhielt für fünf Jahre eine Kaufoption, um bei Bedarf ein Grundstück für das Reservekraftwerk von der Stadt zu erwerben.

Am 01. Juli hat nun die Große Koalition beschlossen: „[Es] wird ab 2021 als Teil einer Reservelösung für Süddeutschland ein Segment von bis zu 2 GW für neue, schnell startfähige Kraftwerke vorgesehen, die schwarzstartfähig (d. h. ohne Unterstützung durch das Stromnetz hochfahrbar) und hoch flexibel regelbar sind.“

In einem in dieser Woche geführten Telefonat mit Staatsministerin Ilse Aigner erfuhr der Oberbürgermeister, dass mindestens bis 2021 Kohlekraftwerke als Reserve zur Verfügung stehen. In Bayern und Baden-Württemberg gebe es im Anschluss eine ganze Reihe von möglichen Standorten für die Errichtung von nur zwei benötigten Gasreservekraftwerken. Damit wird deutlich, dass die Sicherstellung der Kraftwerksreserven in Süddeutschland auch ohne den Standort Schweinfurt möglich sein wird.

Die Stadt Schweinfurt wollte mit der Bereitstellung des Grundstücks bewusst einen aktiven Beitrag zur Energiewende leisten. Nachdem nun bekannt ist, dass ein Kraftwerk in Schweinfurt wenig wahrscheinlich ist, ist es aus kommunaler Sicht sinnvoll, die reservierten Flächen wieder auf dem freien Markt anzubieten, um den Wirtschaftsstandort weiterentwickeln zu können. Ein einvernehmliches Ausstiegsszenario aus dem Ankaufsrechtsvertrag mit PQ Energy wird nun erarbeitet und soll im Herbst dem Stadtrat vorgelegt werden.

zuletzt geändert: 16.07.2015

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