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Kommunale Dankesurkunde an neun aktuelle und ehemalige Stadtratsmitglieder verliehen

Der Freistaat Bayern hat neun Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger mit der Kommunalen Dankesurkunde geehrt. Alle sind beziehungsweise waren langjährige Mitglieder im Schweinfurter Stadtrat. Sie erhielten die Auszeichnung dafür, dass sie sich verdienstvoll in der kommunalen Selbstverwaltung engagiert haben.

In der Stadtratssitzung am 29. Juni 2021 überreichte Oberbürgermeister Sebastian Remelé die Urkunden im Auftrag des zuständigen Bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, an folgende Geehrte: Heike Gröner, Peter Hofmann, Rüdiger Köhler, Sorya Lippert, Christiane Michal-Zaiser, Adolf Schön und Renate Walz. Bei der Verleihung nicht anwesend sein konnten die ausgezeichneten Joachim Schmidl und Dr. Thomas End. Der OB sprach ihnen ebenfalls seinen Kommunale Dankesurkunde 2021 - Foto (c) Stefan Pfister (13)Dank für ihr langjähriges Wirken im Stadtrat sowie in den städtischen Ausschüssen aus und gratulierte allen zu dieser besonderen Ehrung des Freistaates.

Dr. Thomas End war Mitglied im Schweinfurter Stadtrat in den drei Wahlperioden 2002 bis 2020. Am 31. August 2019 verließ er das Gremium vorzeitig auf eigenen Wunsch. In dieser Zeit gehörte er der Stadtratsfraktion der SPD an und war Mitglied in mehreren Ausschüssen: darunter durchgängig im Ferienausschuss sowie Bau- und Umweltausschuss, außerdem im Liegenschaftsausschuss und im Sportausschuss. Im Jahr 2019 wurde Dr. End mit der Stadtmedaille in Silber ausgezeichnet.

Heike Gröner gehörte dem Stadtrat von 2002 bis 2020 an. Als Mitglied der CSU-Fraktion engagierte sie sich im Sozialhilfeausschuss, im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales, im Liegenschaftsausschuss sowie im Schul- und Kulturausschuss. Heike Gröner erhielt für ihr vielfältiges ehrenamtliches Wirken bereits die Bundesverdienstmedaille (2001), Bayerische Sozialmedaille (2006), das Bundesverdienstkreuz am Bande (2012) und die Stadtmedaille in Silber (2020).

Peter Hofmann ist aktuelles Mitglied der SPD-Fraktion im Schweinfurter Stadtrat, dem er bereits von 1978 bis 1990 angehörte und wieder seit 2014. Für sein früheres Wirken wurde er 1990 mit der Stadtmedaille in Silber geehrt. Als Stadtratsmitglied wirkt er seit vielen Jahren im Haupt- und Finanzausschuss mit, Kommunale Dankesurkunde 2021 - Foto (c) Stefan Pfister (1)zusätzlich seit 2020 im Stiftungsausschuss. Zuvor war er außerdem Mitglied im Schul- und Kulturausschuss, im früheren Krankenhausausschuss (1978 – 1984), sowie im Bau- und Umweltausschuss.

Rüdiger Köhler (CSU) gehört seit 2002 ohne Unterbrechung dem Stadtrat an. In dieser Zeit war er immer Mitglied im Ferienausschuss sowie im Bau- und Umweltausschuss, außerdem gehört er heute dem Liegenschaftsausschuss an. Zuvor war er auch Mitglied im Jugendhilfeausschuss und im Ältestenausschuss. Im Vorjahr verlieh ihm die Stadt Schweinfurt die Stadtmedaille in Silber.

Sorya Lippert (CSU) ist ebenfalls seit 19 Jahren Mitglied des Stadtrates. Seit 2014 hat sie das Amt der Zweiten Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt inne. Aktuell gehört sie dem Stiftungsausschuss an. In früheren Wahlperioden war sie außerdem Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Personalausschuss, Schul- und Kulturausschuss sowie im Sozialhilfeausschuss. Als bisherige Auszeichnungen hat sie die Bayerische Sozialmedaille (2011) und die Stadtmedaille in Silber (2020) erhalten.

Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt) engagiert sich auf kommunaler Ebene seit vielen Jahren: Sie war Stadtratsmitglied in der Zeit von 1996 bis 2002 und ist es wieder seit 2008. Kommunale Dankesurkunde 2021 - Foto (c) Stefan Pfister (10)Heute wirkt sie als Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales sowie im Haupt- und Finanzausschuss mit. In früheren Wahlperioden vertrat sie ihre Fraktion außerdem im Verwaltungs- und Bauausschuss, im früheren Krankenhausschuss, Ferienausschuss, Bau- und Umweltausschuss, Liegenschaftsausschuss sowie im Sportausschuss. Mit dem Wappenteller der Stadt Schweinfurt (2002) und der Stadtmedaille in Silber (2020) hat sie bereits weitere Auszeichnungen im Laufe ihres Engagements in der kommunalen Selbstverwaltung erhalten.

Joachim Schmidl wurde dreimal in den Schweinfurter Stadtrat gewählt. Als Mitglied gehörte er dem Gremium von 2002 bis 2020 an, davon sieben Jahre lang als Fraktionsvorsitzender der SPD. Schmidl engagierte sich in dieser Zeit in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates: im Liegenschaftsausschuss, Haupt- und Finanzausschuss, Schul- und Kulturausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Ältestenausschuss und Sportausschuss. Im Jahr 2020 wurde ihm die Stadtmedaille in Silber verliehen.

Adolf Schön (Freie Wähler) wurde 2002 erstmals in den Stadtrat gewählt und gehört dem Gremium bis heute an. Von 2008 bis 2014 war er Fraktionsvorsitzender der damaligen SWL/Schweinfurter Liste. In seiner Stadtratszeit war er Mitglied im Ferienausschuss, Haupt- und Finanzausschuss, Schul- und Kulturausschuss, im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales; aktuell gehört er dem Bau- und Umweltausschuss, Prüfungsausschuss und Stiftungsausschuss als Mitglied an. Die Stadt Schweinfurt ehrte ihn 2020 mit der Stadtmedaille in Silber.

Renate Walz ist Mitglied im Stadtrat seit dem Jahr 2002 und gehört der CSU-Fraktion an. Sie engagierte sich in mehreren Ausschüssen, darunter im Ferienausschuss und im Bau- und Umweltausschuss, sowie aktuell im Liegenschaftsausschuss und im Stiftungsausschuss. Im vergangenen Jahr wurde Renate Walz mit der Stadtmedaille in Silber ausgezeichnet.


Stichwort Kommunale Dankesurkunde:
Der Staatsminister des Inneren, für Sport und Integration spricht durch eine Dankurkunde kommunalen Mandatsträgern für langjähriges Wirken im Dienst der kommunalen Selbstverwaltung Dank und Anerkennung aus. Für die Dankurkunde können auch Bürger vorgesehen werden, die ein Ehrenamt nach Art. 19 GO (Gemeindeordnung) ausgeübt haben ohne Mandatsträger gewesen zu sein: zum Beispiel ehrenamtliche Kassenverwalter, Heimatpfleger oder Ortssprecher. Nicht in Betracht für diese Ehrung kommen Feuerwehrleute oder Feldgeschworene, hierfür gibt es spezielle Auszeichnungen. Die Kommunale Dankurkunde kann frühestens nach einer Zeit von 18 Jahren verliehen werden.

(Text und Fotos © Stefan Pfister / Pressebüro Pfister, Schweinfurt)


 


 

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