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Referat III
Klimaschutzmanagerin, Fachkraft für Naturschutz
Markt 1
97421 Schweinfurt
Tel.: 09721 / 51-3453
Fax: 09721 / 51-6801
umweltschutz@schweinfurt.de
Zimmer: 404

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Mo.8:3012:00
Mi.8:3012:00
Do.13:0017:00

Bestandteile des Klimaschutzkonzeptes

Wie kann eine nachhaltige Energieversorgung in der Stadt Schweinfurt zukünftig klimafreundlich und zukunftsfähig gestaltet werden? Welche Effekte ergeben sich durch eine Umstellung der Energieversorgung von fossilen auf regenerative Energieträger? In welchen Bereichen muss gehandelt werden, welche Maßnahmen erbringen die höchste Klimaschutzwirkung, welche die größten regionalwirtschaftlichen Effekte?

Um auf diese Fragen eine fundierte Antwort geben zu können, wird als Grundlagenarbeit ein Klimaschutzkonzept erstellt, das u.a. folgende Bereiche näher betrachtet:

Die Grundlagenermittlung

Bei der Grundlagenermittlung wird der momentane Energieverbrauch, aufgeteilt in die Sparten Wärme, Strom und Verkehr ermittelt und der damit einhergehende Ausstoß an CO2 anschaulich dargestellt. Diese Grundlage der aktuellen energetischen Versorgung in der Stadt Schweinfurt bildet den Vergleichswert für zukünftige Entwicklungen. So können umgesetzte Maßnahmen mit dem heutigen Zustand verglichen und ihre Auswirkungen bewertet werden.

Des Weiteren wird der momentane Stand der Nutzung von erneuerbaren Energien und von bereits umgesetzten Effizienz- und Energieeinsparmaßnahmen ermittelt. Über ein Wärmekataster wird der Wärmebedarf in der Stadt Schweinfurt nach Quartieren ermittelt. So werden Bereiche mit hoher Wärmedichte erkannt und spezifische Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Energieversorgung dazu entwickelt.

Die Grundlagenanalyse ist Voraussetzung um später Szenarien entwickeln zu können und realistische Maßnahmen ableiten zu können.

Die Potenzialanalyse

Ausgehend von den Endenergiebilanzen für die einzelnen Sektoren können die Einsparpotenziale für Strom und Wärme berechnet werden. Dabei werden technisch-wirtschaftliche Potenziale einzelner Technologien und Maßnahmen berücksichtigt.

Bei der Potenzialberechnung wird aufgezeigt, was aus heutiger Sicht im Bereich der erneuerbaren Energien sowohl technisch als auch wirtschaftlich umsetzbar ist. Für die Nutzung der erhobenen Potenziale werden kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen entwickelt.

Erstellung von Szenarien

Die Potenzialanalysen zeigen theoretisch erreichbare Werte der eigenen nachhaltigen Energieversorgung und CO2-Emissionsminderung auf. Erst bei der Entwicklung von Szenarien wird deutlich, wie wichtig die Faktoren Ausbauraten und Sanierungszyklen sind.

Um Ziele bewerten und definieren zu können, wird ein Referenzszenario und ein Klimaschutzszenario erstellt. Das Referenzszenario folgt den aktuellen Entwicklungen ohne zusätzliche Klimaschutzanstrengungen, das Klimaschutzszenario berücksichtigt eine konsequente kommunale Energiepolitik, wodurch Umsetzungsraten und die Qualität der Maßnahmen jeweils erhöht werden.

Diese Szenarien sind nicht als Prognosen zu verstehen, die eine tatsächliche Entwicklung vorhersagen. Sie dienen vielmehr dazu, den Handlungsspielraum aufzuzeigen, den nötigen Aufwand zur Erreichung eines bestimmten Ziels zu beschreiben und dessen Erreichbarkeit einschätzen zu können.

Der Maßnahmenkatalog

Aufbauend auf der umfangreichen Potenzialanalyse und die entwickelten Szenarien wird ein Maßnahmenkatalog für einzelne Bereiche und Projekte mit Aussagen zu Kosten und Einsparpotenzialen erstellt. Dieser soll als Entscheidungsgrundlage und Leitfaden dienen, um die gesteckten Ziele erreichen zu können.

Akteursbeteiligung

Nach der Erhebung der Grundlagendaten, der Potentialanalyse und der Szenarienbildung werden die Möglichkeiten der im Maßnahmenkatalog aufgeführten Handlungsempfehlungen mit den betreffenden Akteuren besprochen und im gemeinsamen Diskurs die Maßnahmen festgelegt, die die besten Chancen auf eine zügige Realisierung haben.

Themen in diesem Artikel
Natur
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