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Reichsstädtisches Archiv

Urkunden, Amtsbücher, Akten und Rechnungen (bis 1805), Hospitalstiftung, Oberndorf

ältestes Siegel der Stadt SchweinfurtBedingt durch die fast vollständige Vernichtung des Archivs im Zweiten Markgräflerkrieg (1554) setzt die archivalische Überlieferung – von wenigen Ausnahmen abgesehen (u. a. Urkunden ab 1310, Einnehmerrechnung 1486-1506) – erst in der zweiten Hälfte der 50er Jahre des 16. Jahrhunderts ein.

Die vom bayerischen Staat nach der Besitzergreifung 1802/1814 reklamierten Archivalien (192 Urkunden, Städtetags-, Kreistags- und Unionsakten) befinden sich heute im Staatsarchiv Würzburg, die dem Stadtarchiv durch den Pfarrer und Geschichtsschreiber Heinrich Christian Beck (1805-1866) entfremdeten Stücke sind in der Sammlung Marschalk von Ostheim im Staatsarchiv Bamberg nachweisbar, die dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (gegr. 1852) zum Aufbau seines Archivs überlassenen Materialien konnten 1970/1971 zurückerworben werden.

Zentraler Bestand – neben dem dezimierten Urkundenbestand (1019 Nrr., 1310-1803) – sind die Ratsprotokolle (162 Bde., 1559-1805); beide Bestände sind durch Repertorien erschlossen. Von den breit überlieferten Rechnungen und Belegen der städtischen Ämter sind durch Repertorien erschlossen die Serien der Einnehmerrechnungen (289 Bde., 1486-1804 ), der Bauamtsrechnungen (186 Bde., 1554-1804), der Mühlamtsrechnungen (193 Bde., 1574-1802) und der Beeth- und Steuerbeschreibungen (118 Bde., 1555-1803).

Die Ordnung der Aktenbestände folgt den zeitgenössischen Registratur- bzw. Archivrepertorien, die weiterhin in Gebrauch sind: Reichsstädtische Repertorien I und II, Repertorium über die Privatakten, Repertorium Französischer Krieg. In den frühen 1980er Jahren wurden folgende Bestände unter Einbeziehung von Archivalien des 19. und 20. Jahrhunderts neu formiert: Hospitalstiftung zum Heiligen Geist (1678 Nrr., 1515-1929) und Gemeinde Oberndorf (181 Nrr., 1570-1919). Die den genannten Beständen nicht zuweisbaren Archivalien – u. a. die vom Germanischen Nationalmuseum zurückerworbenen Stücke – wurden  im Mischbestand Varia (310 Nrr.) zusammengefaßt. 

Von besonderer Bedeutung sind darunter die Relikte der reichsstädtischen Amtsbuchregistratur (u. a. Rezessbücher, Zins-, Gült- und Lehenbücher, Stadtgerichtsbücher, Pflichtenbücher, Polizei- und Handwerksordnungen, Inventarien) und sechs Sammelbände mit Testamenten. Abgerundet werden die Bestände durch die Zunftarchivalien und durch Sondersammlungen: Mandate, Leichenpredigten (29 Bde., in den Beständen der Reichsstädtischen Bibliothek und der Bausch-Bibliothek) und Handschriften (160 Bde., u. a. 53 Bde. Stadtchroniken). Weitere Handschriften befinden sich in der Praetorius-Saxonius-Bibliothek (20 Bde.) und in der Bausch-Bibliothek (18 Bde.).

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