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TanzensembleEbracher Hof (mgs)Stadttheater (Foto: Andreas Hub)Kunsthalle (Foto: Peter Leutsch, Schwebheim)
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Referat I
Lesesaal, Ausleihe
Martin-Luther-Platz 20
97421 Schweinfurt
Tel.: 09721 / 51-916
Fax: 09721 / 51-728
stadtarchiv@schweinfurt.de

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Di.9:0012:0013:0016:00
Mi.9:0012:0013:0016:00
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Rückblick

Vergangene Ausstellungen des Stadtarchivs

500 Jahre Reformation

475 Jahre Reformation in Schweinfurt
Veranstaltungen im Lutherjahr in Schweinfurt

 

„Anno 1542 alß das Wortt Gottes alhier auffkommen“ – Die Einführung der Reformation in der Reichsstadt Schweinfurt 1542

Ausstellung des Stadtarchivs Schweinfurt und der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt anlässlich des 475-jährigen Reformationsjubiläums 1542 – 2017

21.09. – 19.11.2017, Museum Gunnar-Wester-Haus, Martin-Luther-Platz 5, 97421 Schweinfurt

Reformation PlakatAnhand von zeitgenössischen Originaldokumenten aus den Beständen des Stadtarchivs wird der Prozess der Vorbereitung, Durchführung und Konsolidierung der Reformation seit den 1520er Jahren bis zur Annahme der Konkordienformel, dem verbindlichen Glaubensbekenntnis der Lutheraner, im Jahre 1577 nachgezeichnet. In sechs Abteilungen erläutern 46 signifikante Exponate die wesentlichen Stationen dieses Prozesses, politische und religiöse Gesichtspunkte. Besondere Berücksichtigung finden die (außen-)politischen Zwänge, denen die Reichsstadt als Stand des Heiligen Römischen Reiches unterworfen war: I. Reformatorisches Gedankengut in der Reichsstadt Schweinfurt seit den 1520er Jahren, II. Wechsel in der Reichsvogtei, Schutz- und Schirmherrschaft von Graf Wilhelm von Henneberg zu Landgraf Philipp von Hessen, III. Einführung der Reformation in der Reichsstadt Schweinfurt, IV. Streit um die rechte Lehre, V. Konflikte mit den Altgläubigen, VI. Johannes Sutellius – Lebenszeugnisse. Amtliche Schreiben, Akten und Urkunden dokumentieren das Handeln der beteiligten politischen Akteure vom Rat der Reichsstadt bis hinauf zu Kaiser Karl V. Originale aus dem persönlichen Nachlass des Reformators Johannes Sutellius ermöglichen Einblicke in das von Kriegs- und Seuchengefahr bedrohte Alltagsleben und die privaten Verhältnisse des Reformators.

 

Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog mit ausführlichen Beschreibungen aller Exponate.

Führungen zur Reformationsausstellung können gerne beim Museums-Service MuSe angefragt werden, unter: Tel. 09721/514744, Email: friederike.kotouc@schweinfurt.de

Sonderöffnungszeiten:

Di – Fr 14 – 17 Uhr
Sa, So 10 – 13, 14 – 17 Uhr
Mo geschlossen

Auch an den Feiertagen haben wir für Sie geöffnet!

Eintritt: € 1,50

 

Reformation

 

 

Begleitprogramm

in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Schweinfurt e. V., der Volkshochschule und dem Evangelisch-Lutherischen-Dekanat Schweinfurt

Vortragsort: Martin-Luther-Haus, Bodengasse 1, 97421 Schweinfurt

Eintritt: € 3,00

 

Donnerstag, 14.09.2017, 19:30 Uhr

Dr. Uwe Müller: „Anno 1542 als das Wort Gottes allhier aufkommen“ – Die Einführung der Reformation in der Reichsstadt Schweinfurt 1542

Anhand zeitgenössischer Quellen wird der Prozess der Vorbereitung, Durchführung und Konsolidierung der Reformation seit den 1520er Jahren bis zur Annahme der Konkordienformel, dem verbindlichen Glaubensbekenntnis der Lutheraner, im Jahre 1577 dargestellt.

 

Donnerstag, 12.10.2017, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Horst Brunner: Das Kirchenlied des 16. Jahrhunderts

Das noch immer aktuelle Kirchenlied verdankt seine Entstehung Luther. Seit 1523 schuf er Lieder unterschiedlicher Art, deren Vorbild bis heute zahlreiche weitere Autoren inspirierte. Viele Texte des 16. Jahrhunderts werden auch heute noch gesungen. Auch weitere religiöse Gruppen – Böhmische Brüder, Wiedertäufer, Calvinisten, Katholiken – trugen damals zum Liederschatz bei; eine Sonderrolle nimmt Hans Sachs ein.

 

Donnerstag, 26.10.2017, 19:30 Uhr

PD Dr. Markus Müller: Das Schweinfurter Konfessionsbild

 

Donnerstag, 16.11.2017, 19:30 Uhr

PD Dr. Frank Kleinehagenbrock: Die Stadt der Standhaften. Der Prozess der lutherischen Konfessionalisierung in Schweinfurt bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges

Die Reichsstadt Schweinfurt war umgeben von Territorien, in denen die Gegenreformation durchgeführt wurde, z. T. mit großem Nachdruck und reichsrechtlich fragwürdigen Methoden. Dabei ging es nicht nur um die Frage des wahren Glaubens, sondern auch um konkurrierende Herrschaftsrechte und deren Durchsetzung. Dies prägte auch die lutherische Konfessionalisierung der Reichsstadt, das heißt die langfristige soziale und kulturelle Durchsetzung des Luthertums. Diese Entwicklung wurde nicht zuletzt durch eine Vielzahl von lutherischen Exulanten, die aufgrund ihrer Treue zum lutherischen Bekenntnis Ihre Heimatorte verließen und als Bürger und Einwohner in die Stadt aufgenommen wurden, mitgeprägt. Im Westfälischen Frieden wurde schließlich nicht nur der Augsburger Religionsfrieden mit der Sicherung des Luthertum bestätigt, sondern auch die reichsrechtliche Stellung der Reichsstädte.

 

Ausstellung "Made in Schweinfurt XV" 2016
Ausstellung „Made in Schweinfurt XV“ 2016 der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt und des Stadtarchivs.
23. Juli bis 20. September 2016

Ausstellung Made in Schweinfurt XV2016 jährt sich zum 150ten Mal der Deutsche Krieg – eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund und Preußen. Auch Unterfranken war Schauplatz dieses Krieges.

Zu den Auswirkungen in Schweinfurt gehörte die Einrichtung eines großen militärischen Lagers, das im Mai 1866 von etwa 8.000 Soldaten bezogen wurde. Zum Vergleich: Schweinfurt hatte damals etwa 9.000 Einwohner.

Für das Schweinfurter Handwerk stellte das Lager eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle dar.

Mitte Juli 1866 spitzte sich die Lage für Schweinfurt zu, die Preußen standen unmittelbar vor den Toren der Stadt. Die preußische Main-Armee marschierte jedoch auf höchstem Befehl an der Stadt vorbei, so dass Schweinfurt von direkten Kriegseinwirkungen verschont blieb.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das nach der bayerischen Mobilmachung auf den Mainwiesen errichtete große Truppenlager. Das Lager und die Schweinfurt berührenden Kriegsereignisse sind gut dokumentiert: durch die Akten des Stadtarchivs, die Berichte im Schweinfurter Tagblatt, die zeitgenössischen Aufzeichnungen des Gymnasialprofessors Friedrich Leonhard Enderlein (1801-1876) und die Zeichnungen Martin Fischers (1842-1918), der selbst als Soldat vor seinem Fronteinsatz das Lager durchlaufen hatte.

Besucher können in der Ausstellung anhand eines begehbaren Lagers den Alltag der Soldaten nacherleben. Dort stehen beispielsweise Zelte, Trommeln, Kartenspiele und Soldatenlieder zum Ausprobieren zur Verfügung. Aber auch originale Objekte wie Gewehre aus der Zeit, Uniformen, Zinnfiguren usw. werden präsentiert. Als Begleitprogramm bieten die Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt drei Vorträge an.

Ausstellung Made in Schweinfurt XV_2

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.  Dieser ist für 10.-€ in der Ausstellung, bei den Museen und Galerien oder dem Stadtarchiv erhältlich.

Ausstellung Made in Schweinfurt XV_1

 

 

Ausstellung "Bilder des Glaubens in der Zeit Martin Luthers"
Ausstellung des Museums Otto Schäfer und des Stadtarchivs Schweinfurt
27. September bis 29. November 2015Ausstellung Bilder des Glaubens

Eine reiche Bilderwelt zum Leben und Leiden Christi, der Muttergottes und aller Heiligen schmückt Stundenbücher, Erbauungsliteratur und Legendare um 1500. Allein die Bibel vermeidet die Gottesdarstellung außer bei alttestamentarischen Historien und der Offenbarung des Johannes. Diese Zurückhaltung behalten auch die protestantischen Drucke der Heiligen Schrift bei. Die Apokalypse spielt aber weiterhin eine herausragende Rolle bei der Illustration der Bibel. Vor allem Bilder zur Passion und die Darstellung der Evangelisten und Apostel als Künder und Zeugen des christlichen Glaubens bestimmen - wenn auch häufig in neuer Funktion - das reformatorische Schrifttum.

 

 

Ausstellung „Schweinfurt im Luftkrieg 1943-1945“ und „Vielerlei Wiederaufbau“
13. Oktober bis 8. Dezember 2013

Plakat Schweinfurt im LuftkriegGenau 70 Jahre ist es her, dass während des Zweiten Weltkrieges die erste Bombe auf Schweinfurt fiel. Das Stadtarchiv Schweinfurt erinnerte in einer Ausstellung in der Halle des Alten Rathauses an die Zeit des Luftkriegs zwischen 1943 bis 1945, als tausende alliierte Flugzeuge in über 20 Angriffen die Industriestadt Schweinfurt mit ihrer kriegswichtigen Kugellagerproduktion zerstörten. Die im Frühjahr 1943 gegründete Flakgruppe Schweinfurt und der forcierte Bunkerbau konnten die Katastrophe nicht aufhalten. Die Ausstellung berichtete von den Ursachen und Folgen des Luftkriegs, von den einzelnen Angriffen auf die Stadt undPlakat Vielerlei Wiederaufbau den Orten des Gedenkens, die heute die Erinnerung an dieses nachdrückliche Ereignis wach halten. Gezeigt wurden zeitgenössische Aufnahmen, Schadenskataster, Trefferpläne und Luftaufnahmen.

Ein wichtiges Ziel nach dem Krieg waren Schuttbeseitigung und Wiederaufbau. Anhand von sechs ausgewählten Städten – drei polnischen und drei deutschen, darunter auch Schweinfurt, beschäftigte sich die polnisch-deutsche Wanderausstellung „Vielerlei Wiederaufbau“ – „Różne drogi odbudowy“ mit diesem Thema. Umfangreiches Bildmaterial erlaubte Einblicke in die unterschiedlichen Wiederaufbaukonzepte.

 

Bildergalerie der Photos der zerstörten Stadt Schweinfurt von Hans Uhlenhuth

 

 

 

Gemeinsame Ausstellung des Stadtarchivs Schweinfurt und der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften im Museum Otto Schäfer
29. September 2013 bis 24. November 2013

"Salutem et Felicitatem!“ Gründung und internationale Ausstrahlung der LeopoldinaLeopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

Die Gründung der Leopoldina im Jahr 1652, die Gewährung von Privilegien, unter anderem der völligen Zensurfreiheit, durch Kaiser Leopold I. und die damit einhergehende internationale Ausstrahlung der Gelehrtengesellschaft stand im Zentrum der Ausstellung, die sich der frühen Geschichte der Akademie widmet. Es wurden insgesamt 44 Exponate gezeigt. Zu sehen waren einzigartige Dokumente und authentische Quellen. Auch Urkunden der Leopoldina-Mitglieder aus dem 17. Jahrhundert wurden präsentiert, die damals mit der Grußformel „Salutem et Felicitatem!“ (Heil und Glück!) begrüßt wurden und auf die der Ausstellungstitel Bezug nimmt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 118 Abbildungen und einer Edition aller kaiserlichen Urkunden von 1677 bis 1742 erschienen (ISBN: 978-3-8047-3115-8, € 24,95).

 

Kontakt
Stadt Schweinfurt
Markt 1
97421 Schweinfurt
Tel: +49 (9721)51-0
Fax: +49 (9721)51-266
E-Mail: buergerservice@schweinfurt.de

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